Bad Dooleys / Wild Wood (CD)

Art.Nr.:
CHER-CD 502119
10,99 EUR
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1.   Wild Wood
2.   Hell Dogs
3.   Killing Insanity
4.   Tainted Love
5.   My Way
6.   Voodoo Woman
7.   Fast Cars
8.   Shoot'em Up
9.   The Beast in the Jungle
10. Old Man Stompin' Shoes

Genre: Old School Psychobilly

Es gibt die Braunschweiger Psychobilly-Haudegen nun schon seit 30 Jahren, zugegeben mit einer ausgedehnteren Schaffenspause zwischendrin, aber dennoch sind sie heute noch so kraftvoll und energiegeladen wie in den frühen Jahren, was sie mit dem neuen Album "Wild Wood" eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Als die Bad Dooleys 2012 mit dem Longplayer "King of the Sea" ihr Comeback hatten, waren die Töne vielleicht noch etwas verhaltener und der Sound diversivizierter. Mit dem neuen Album ist man jetzt aber wieder voll auf der Schiene der alten Tage unterwegs, und zwar mit Volldampf. Melodiöse Songs werden von schnellen Beats getrieben mit rauher Westernballaden-Stimmlage in düsterer Atmosphäre vorgetragen. Inhaltlich werden die genretypischen Sujets behandelt: So schleichen Monster durch den dunklen Wald, werden Höllenhunde losgelassen, und wer denen entkommt, wird vom Auftragskiller gejagt. Rundherum also ein typisches Bad-Dooleys-Werk mit kraftvollem Old School Psychobilly.
Bis auf zwei Nummern, sind die Songs des mittlerweile fünften Albums auch Eigenkompositionen der Bad Dooleys, wodurch die Band wieder unter Beweis stellt, dass sie stilistisch ihren eigenen Weg geht, ohne persönliche Favoriten und Szenegrößen wie Meteors, Stingrays oder Frenzy zu kopieren.

Begonnen hatte dieser Weg bereits 1985 als die Band von Sänger und Gitarrist Sven Eyberg und Schlagzeuger Robert Haller gegründet wurde, damals eine der ersten deutschen Psychobilly-Bands. Relativ schnell bekam die Band einen Plattenvertrag bei dem holländischen Label Rockhouse Records, dem Label im Bereich Rock 'n' Roll und Rockabilly der 80er Jahre, auf dessen Sublabel KIX4U dann 1987 auch die erste Platte mit dem Titel "Shark Attack" erschien, damals noch als Vinyl-Scheibe. Es folgte 1988 das Album "Bad Dooleys" und 1993 "No Escape" sowie zahlreiche Beiträge auf Compilations. In dieser Zeit standen die Bad Dooleys bei den großen Festivals und Touren auch mit Psychobilly-Legenden wie Rawdeal und Batmobile auf der Bühne. Es folgte dann eine längere Schaffenspause, die 2012 mit dem Album "King of the Sea" beendet wurde. Seither ist die Band auch wieder bei den großen Szene-Events live zu sehen.